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Heilig Abend

Gestern "Der Polarexpress" geschaut (weil mein Vater den sehen wollte), einen Teil der Buddenbrooks und eine Dokumentation über Polaroid. Als nächstes werde ich vielleicht von Thomas Mann die Buddenbrooks und der Zauberberg lesen. Ich werde mir außerdem heute die Sinfonien von Beethoven zu Gemüte führen und allzu bald die Partituren von Skrjabin -  Prometheus und Stravinsky - Le Sacre du Printemps ausleihen. Ah, und Debussy: Prelude à l'après-midi d'un faune. Ach, das ist aber schön : ) , wohingegen ich Stravinsky eher furchtbar finde und Prometheus etwas beängstigend. So. Gestern habe ich das ganze harmonische Gerüst des ersten Satzes der Waldsteinsonate herausgeschrieben. Gar nicht mal gewollt, es hat sich einfach so ergeben, aus einer Neugier heraus, habe ich begonnen, die anfängliche Verbindung von C(T) - DSept(DD) - G (D) weiter zu verfolgen. Nun hab ich auf drei Seiten Papier fast alle harmonischen Wendungen und echt über fast drei Seiten lang (also in den Noten, nicht auf den Seiten, da ich nur die Harmonien geschrieben habe) pendelt Beethoven nur zwischen H(D) und E(T) bis er  schließlich E zur (D) umdeuten und im erlösenden A-Dur landet, huah. Aber es sind auch viele schöne, einfallsreiche Harmoniewendungen dabei, namentlich das Abgleiten in die sechste Stufe (im Seitenthema und gegen Ende der Exposition so wie gegen Ende der Reprise) ist sehr effektiv. :
Harmonien des Seitensatzes in der Reprise: A - E- fis - CisSept - D.  .... D ist Trugschluss, ebenso in der Exposition das Ganze, beginnend in E-Dur: E - HSept - cis - GisSept - A-Dur... Hier ist A-Dur Trugschluss. Naja. Und dieses ganze Hin und Her zeigt ja auch nur den extatischen, virtuosen Ausbruch, da hat Beethoven vielleicht einfach keine Zeit, noch groß die Harmonien zu wechseln. ; ) Etwa zwei Harmonien waren mir nicht ganz schlüssig, ich denke, es waren auf irgendeine Art Verminderte, aber mir war nun nicht ganz klar  wie ich sie benennen sollte. Und eine etwas längere Passage.

Zu den eigenen Kompositionen. Ich habe drei Stück skizziert und ich denke ich werde sie in einen Zyklus von vier Stücken eingliedern.

Nr. 1 Poèm
Nr. 2 Perpetuum Mobile
Nr. 3 Spaziergang an einem silbernen Tag
Nr. 4 (noch nicht begonnen, wird aber den Harmonien, die ich gestern herausgefiltert haben zu Grunde liegen und das wohl ausgiebigste und längste Werk werden.)

Nr. 3 ist ein ganz kleines Stück und so einfach, dass ich kaum weiß, ob man es überhaupt schon so nennen kann oder darf, aber gewissermaßen: fand ich es irgendwie bezaubernd witzig, die einfachsten Elemente der Musik im nichts verklingen zu lassen. Als ich es stolz meinem Bruder vorspielen wollte, meinte er, es erinnere ihn ein bisschen an Yann Thierssen Toll. Yann Thierssen... So ein Amelie-Geplänkel. Hmpf.
Zu Nr. 1, dem ein Gedicht von M.D.V. zu Grunde liegt, meinte er, es sei schön. Es ist ein impressionistisches Funkeln und Glitzern mit unglaublich einfallsreichen Harmonieverkettungen, wie ich finde
Dem Perpetuum Mobile liegt nun wahrlich nichts zu Grunde *grins*... und es verweilt bislang von Anfang bis Ende in a-moll, umfasst aber, dank der simplen Idee und der Notwendigkeit diese immer und immer wieder zu wiederholen (bestehend aus eigentlich zwei "Sujets" bereits gute vier Seiten, und lässt mich etwas schreibfaul werden. )

Mh. Jetzt habe ich viel Lust die Beethoven-Sinfonien genauer zu untersuchen: ) und gestern habe ich dann auch noch die Mozartsonate einmal von Anfang bis Ende durchgearbeitet und mir alles herausgeschrieben, was mir aufgefallen ist, beispielsweise: Takte, die in ihrer Verbindung noch etwas unbeholfen wirken, etc, pp.

24.12.10 10:15
 


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