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planning day

geschwind fertig lesen: motte-fouqué, undine. ein bezauberndes textlein. ich lese jetzt jede nacht bis etwa um 2. eigentlich gerade an i. nestjews 'prokofjev', doch davon angeregt nun eben auch: undine oder salome von oscar wilde. auch gogol steht noch auf meiner liste. desweitern werd ich heute, nachdem ich undine fertig gelesen habe, nach t. fahren und mir dort partituren für beethovens sinfonien ausleihen (2.,9.,3.,8.,7.), sowie nach einer cd suchen, sowie: mozarts figaro, welches ich mir auch als cd ausleihen muss. bei amazon bestellt habe ich mir ein buch über cezanne, sowie die gesamteinspielungen von sviatoslav richter und bin schon mehr als gespannt darauf. schmerzlich vermisse ich noch immer "enigma", die dvd zu sv. richter. an noten werde ich mir aus der bib noch ausleihen: schönberg, drei klavierstücke op. 11. vielleicht käme das ja für meinen abschluss in frage. mitbringen muss ich außerdem das kabel für meinen fotoapparat , sowie meinen laptop. ich habe ja ab und zu aus langeweile eigene zeichnungen gefertigt und würde die gerne auf meine andere homepage stellen. , desweitern auf der liste stehen: (aber nicht unbedingt für heute, nur wenn ich noch zeit dafür habe) :prokofjev: op. 2, op.3, op.4 und op.6 und op.8 hinein, sowie in debussy: nocturnes und préludes à l'aprés-midi d'un faune.

was ich außerdem tun muss: ich hab die exmatrikulation für fr heruntergeladen, weiß aber nicht, ob es zeitlich geht. ich schick das einfach mal hin, mit studienbuch. wenn das nicht in ordnung ist, werden die schon bescheid sagen. einen lebenslauf ausdrucken und mich für den zweiten klavierwettbewerb kommenden jahres anmelden, der allerdings in kleinerem rahmen stattfindet. jedenfalls werde ich für den die corelli-variationen lernen. ach ja.

naja. dann hab ich noch die hefte für "lecture à vu" gefunden und werde daraus ein paar melodien nehmen, um mich in improvisation und komposition zu üben.

21.12.10 11:11


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Eigenkompositionen in Bearbeitung:

 

- Walzer (mit Zitat aus den Corelli-Variationen)
- Skizze Nr. 1 (Sujet aus Pietro Ruggieris Fantasie in c-moll)
- eine kleine Melodie (Harmonie entlehnt aus einem Takt der Waldsteinsonate)
- Fantaisie
- petite Melodie pour francois (das muss ein virtuoses Stück sein)

momentan schreibe ich alles für Klavier, aber ich denke,dass sich am Ende gewisse Dinge instrumentieren lassen

 

morgen:

- 2. Satz Waldstein auswenidg
- 3. Satz ab dem Teil, da ich heute auch angefangen zu üben, insbesondere der letzte Schlusstriller der Coda
- Mozart perfektionieren
- in "Prokofjev" von I. Nestjew weiterlesen

 

unerfreuliche oder organisatorische Sachen:
- Exmatrikulation Freiburg
- Noten: Monochrone bestellen

19.12.10 19:54


nicht entmutigen lassen

Mein Lehrer frustriert mich, nach dem Unterricht bin ich jedes Mal total demotiviert. Ich darf mich aber nicht entmutigen lassen, auch nicht von der Außenseiterposition, in der ich mich nun befinde. (Die andren tun so, als kennten sie mich nicht, naja: eigentlich kennen sie mich ja auch nicht). -

Abschlussprogramm:
Prokofjev 1. Konzert
- Mozart Sonate
- Rachmaninoff - Corelli-Variationen
- Scarlatti Sonate cis-moll
- fehlt noch ein modernes , Stockhausen?

(Abschlussprogramm)

 

jetzt für den Wettbewerb:
- Beethoven Waldsteinsonate
- Prokofjev 2. Sonate
- Schumann 2. Sonate
- Beethoven 3. Klavierkonzert
- Bach Prael. u Fuge
- Chopin Etude
- Skrjabin 2. Sonate
- Mozart Sonate
- zeitg. Werk

14.12.10 10:02


Ein weiteres Projekt

Heute habe ich mir in der Bibliothek Messiaen - Poèmes pour Mi ausgeliehen. Das hatte ich letzte Woche in Straßbourg gehört und es war sonderbar genug, so dass ich mich die ganze Zeit fragte, wie das wohl notiert ist. Und tatsächlich habe ich es gefunden, als Klavierauszug mit Gesangsstimme. So. Habe ein bisschen reingeblättert und dachte, dass ich das gerne mit Sänger spielen würde. Mh. Vielleicht finde ich eine Sängerin, die das singen kann, wobei ich nicht weiß, ob es hier so viele gibt und gehe dann zur Dozentin für neue Musik, die sowieso so gut sein soll und noch so jung, usw. Das aber erst im nächsten Semester, so ab April. Zudem habe ich auch Schumann - Liederkreis schon mal mit einem Sänger gespielt, so dass ich sogar auch einen Konzertabend mit Gesangsmusik geben könnte. Was eigentlich schon toll ist. Ich denke, es muss jetzt wirklich langsam anlaufen. Die Konzerte müssen kommen, die Kontakte müssen her. Irgendwie so. Und, naja: Der Wettbewerb wäre dafür eben DIE Gelegenheit. Naja. Und dann ist ja noch dieses Klavierfestival in New York nächstes Jahr. Ich bräuchte einen Manager, der sich um so was kümmert, der die Konzerte vermittelt, sich ums Organisatorische kümmert und dafür sorgt, dass ich Geld bekomme und ich müsste nur üben und spielen. Hehe. Das wäre toll. ;-)
8.12.10 17:23


Schneeschmelze

Ich denke, dass die Antwort bald kommen muss, da es auch keinen Sinn macht, immer nur die Fragen zu leben und dass das Leben aber letztendlich einen Sinn haben muss, sonst ist es unerträglich. Irgendwie so. Ich denke, dass die Wahrheit am Schluss immer siegen wird, dass sie ans Licht streben wird, weil das ihr natürlicher Weg ist. Sie braucht nur manchmal etwas länger als die Lüge, die sofort und gewollt auf der Oberfläche liegt. Die Wahrheit will ja im Gegenteil manchmal eher vertuscht werden. Deshalb müssen die Rechtschaffenen aber keine Angst haben, da sie ja nichts zu befürchten haben. Es wird bereits dunkel und der Schnee schmilzt. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich empfinde. Ich warte. Es ist, als ob ich darauf warte, dass sich der Knoten löst, der mich vom Leben trennt. Ich weiß nicht, was dann passiert, ich weiß aber, dass ich mich auch bereits jenseits des Lebens eingerichtet habe und diese Ruhe empfinde ich als wohltuend. Es tut gut, nicht die vielen zerfetzten und vernarbten Gesichter sehen zu müssen. Es tut gut, nicht bei jeder Begegnung mit einem Menschen den Himmel zu erhoffen oder die Hölle zu fürchten. Das würde zwangsläufig wieder geschehen, wenn ich ins Leben ginge wie zuvor. Und so verharre ich lieber hier. Ruhig. Mit dem Herzen auf den Tasten. Ich gebe niemandem Anlass mich zu hassen oder mich zu lieben. Ich bin mehr oder weniger unsichtbar, weil das der einzige Weg ist, geschont zu werden. Man wird mich höchstens nicht leiden können, weil ich kein Interesse zeige. Aber wenn mir jemand das Gefühl gibt, den Knoten in mir lösen zu können, werde ich mich ihm öffnen. Zuvor nicht. Ich brauche keine Menschen mehr, die mich dann doch nur verraten.

8.12.10 17:02


nicht so souverän

Ich bin den Menschen ein Rätsel geworden oder sie mir oder wir uns gegenseitig. Wenn ich jemandem begegne, von dem ich mich verletzt fühlte, hört jedes Fühlen in mir auf. Es ist, als betätigte ich unwillentlich einen Knopf und alles in mir ist ausgeschaltet, ich bin ihnen dann suspekt, ich grüße nicht, sie grüßen nicht. Ich zeige nichts, sie spüren nichts, da auch ich nichts spüre. Aber dann ist da M. Es genügt, dass er mich anschaut, mich grüßt und alles in mir liegt wieder in Verwirrung da. Ich bin ein aufbrechendes Chaos, ein haltloses Taumeln. Alles andere ist gemäßigt. Doch in ihm ist es, als erkennte ich jede Antwort, als wäre er die Antwort auf alle meine Fragen, so sehr ich auch stets versuche, ihn nicht wichtig sein zu lassen für mich. Aber er ist wichtig für mich, ich kann es nicht ändern. Ob anwesend oder abwesend, ob als Erleuchtung Suchender in Japan, als den Kindern Helfender in Afrika oder als Pianist. Er ist, wie soll ich sagen, der einzige, dem ich vertraue, ohne zuerst Beweise zu brauchen. Nun ja.
8.12.10 13:21


es geht so nicht weiter, doch es muss irgendwie weitergehen.

was denke ich mir egentlich dabei, diesem komponisten und musikprofessor zu schreiben, ob ich sein werk bei einem wettbewerb spielen kann? erstens wird er überhaupt nicht die zeit haben, die e-mail zu lesen (die ich auch noch über facebook geschickt habe, haha), zweitens: muss ich bis spätestens übermorgen das programm geschickt haben, und wenn er danach mit einer negativen antwort kommt, kann ich es schon nicht mehr ändern und drittens fühl ich mich total bescheuert, ich hab auch noch geschrieben, dass ich ihn nur darum bitte, weil der wettbewerb sehr bald ist und ich keine zeit habe, ein anderes stück vorzubereiten. wie bescheuert ist das denn? das hätte ich mir ja einfach sparen können, ich fühlte mich nur so zu einer erklärung verpflichtet. wie dem auch sei.

der makler hat heute angerufen. ich wedelte meiner mutter noch zu, dass ich nicht da sei, aber da war es schon zu spät, daraufhin schaute ich sie vorwurfsvoll an. der makler: "haben sie die verträge schon geschickt?" ich: "ähm nein,..." und dann hab ich ihm erklärt, dass ich eine andere wohnung hätte, obwohl das gar nicht stimmt, naja, eigentlich hab ich gesagt, ich hätte die aussicht auf eine andere wohnung und das wäre bereits ab ersten dezember und das ist auch nicht gelogen, nur rechne ich schon gar nicht mit einer zusage, halt auch wegen dem klavier und weil eine weitere, die die wohnung besichtigt hat, mit den anderen dort wohnenden befreundet ist, naja. die vermieterin war sehr nett, aber symphathie ist ja nicht alles und ich denke, dass die anderen bewerberinnen sicher auch alle ganz nette mädchen sein werden oder so. oder jungs. jedenfalls sagte ich dem makler, als er sofort sagte, wie unmöglich das sei, dass ich in letzter zeit auch oft die erfahrung gemacht habe, dass man von maklern nicht gut behandelt wird, er daraufhin: sie können doch nicht von anderen auf mich schließen und hat dann kurz angebunden das gespräch beendet.

nunja. und dann ist die sache: wenn das mit der wohnung morgen nicht klappt, werde ich wieder nach t. gehen. und zwar einfach, weil aus den 2 wochen, die ich höchstens bei meinen eltern bleiben wollte, 2 monate geworden sind und das ist einfach nicht gut. ich hatte angst davor, wieder zurück nach t. zu gehen, aber noch schlimmer ist es, hier zu bleiben. egal, was in t. passiert. es kann nicht schlimmer sein als das hier jetzt. so. wenn ich ein zimmer im wohnheim finde, kostet das auch nur 150€ im monat, das ist schon ein heftiger unterschied zu den wohnungspreisen in freiburg. dann: ich werde in dem fall das literaturstudium abbrechen. es macht mich sowieso nicht glücklich. schade ist es nur, um die lektüren, aber die kann ich ja trotzdem lesen. das ganze linguistik und mittelalterzeug nervt mich eher und arabisch ist sowieso der horror. mit den leuten dort kann ich auch nichts anfangen. ich bin musikerin und das will ich jetzt auch bleiben. angst habe ich nur davor, was später mal aus mir werden soll. deswegen ja auch der wettbewerb. wer die dritte runde besteht, ist bereits im förderprogramm. und das ist wichtig. die chance aufs ausland hab ich mir ja vermasselt. in freiburg habe ich sowieso noch keine kontakte knüpfen können oder wollen, also wird mich dort auch niemand vermissen. ja. ich will das nicht. ich werde jetzt lieber eine verschrobene, einzelgängerische pianistin. oder so. das ist sowieso wichtig: ich muss die einflüsse vergessen. brüssel, das mich zerrissen hat, all diese menschen, die mir zweifel an mir gegeben haben und mich ganz auf die musik konzentrieren. nur das wird mich retten, wenn überhaupt. ich bin unglaublich leicht beeinflussbar. ein gedanke, an einen menschen, zu dem ich ein schlechtes gefühl habe, während ich spiele, und ich bin draußen. deshalb: ich muss lernen, mich zu konzentrieren und das am besten, indem ich konzentriert übe, also mich bewusst dazu zwinge, meine gedanken nicht abschweifen zu lassen, sondern bei der musik zu bleiben. das passiert mir aber oft: ich spiele und denke dabei an etwas völlig anderes. früher, als kind, habe ich meist an schöne sachen gedacht. inzwischen habe ich viele schlechte erfahrungen gemacht und manchmal passiert es, dass ich mit meinen gedanken an einen menschen stoße, irgendwie enstsetzt bin, wütend werde, und rauskomme. als meine mutter in der prüfung saß, dachte ich plötzlich, in einem moment, daran, dass sie da sitzt und spielte einen falschen ton. ich weiß nicht, ob es der einzige war, aber es war der einzige, der aus einer blockade heraus geschah. ich blockiere mich dadurch. es ist, als befände sich plötzlich eine wand zwischen mir und dem klavier. und das muss ich überwinden lernen, denk ich. es war auch so bei meinem klavierlehrer. manchmal, wenn ich daran denke, wie er mir gesagt hat, dass er sich in mich verliebt hat, wie er alles darauf hin geführt hat, es mir sagen zu können, werde ich wütend und manchmal passiert es, dass ich, während er da ist und ich spiele, daran denke. und dann geschehen fehler. es ist ein inneren widerwille, denke ich, ein störendes, äußeres element. heute geschah es, als ich an jenen komponisten dachte, oder überhaupt an brüssel. ich muss also lernen, entweder eine völlig andere einstellung zu den menschen zu bekommen, oder mich gedanklich nur auf die musik zu konzentrieren. das ist aber schwer. ich meine, was denkt man, wenn man an musik denkt? musik ist ja etwas abstraktes: man denkt ja keine sätze, keine wörter. es hilft mir oft, wenn ich etwas sehe: schneeflocken, beispielsweise, wind, regen. all das hilft mir. es sind dingliche sachen, sachen, an die man sich halten kann, konkrete sachen und sie sind von einer art, die musikalisch ist:  das fallen, das gleichmäßige, das kontinuierliche anschwellen von wind und sein schwächer werden, alles ist so, dass es kontinuierlich ist, der regen: ein rhythmus und eine stimmung. so was hat mir sehr geholfen. oder in dem einen überaum in t. hing immer so ein bild. eine familie oder so an einem strand, ein boot, pastelltöne. auch so was hilft mir. ich kann, wenn ich dann die musik spiele, eine verbindung zu diesem bild oder zu den farbtönen in diesem bild herstellen. was weniger hilft sind überäume in form von übezellen, in denen man sich irgendwie eingeschlossen fühlt. aber üben kann man da auch gut. ich denke, gerade für das neulernen von stücken ist es o.k., aber wenn es dann darum geht, dem stück eine bedeutung zu geben, braucht man freiheit. innere freiheit. geistige weite. und all das geht verloren, wenn man mit seinen gedanken plötzlich an einen menschen stößt, der einen verachtend angeschaut hat, beispielsweise oder der einen nie verstanden hat, oder der einem das gefühl gegeben hat, wertlos zu sein. was mir auch oft geholfen hat, war: mich zu erinnern. an ein besonders starkes gefühl, an eine berührung, an einen moment. manchmal konnte ich auch von etwas träumen, eine zukunft herbeizaubern. immer musste es aber etwas mit mir zu tun haben, es kann nicht etwas völlig abstraktes sein, keine ganz fremde geschichte. der lehrer in brüssel sagte zwar, man solle eine fremde geschichte erfinden, aber ich kann das nicht. es muss etwas sehr persönliches sein. nur so kann ich ehrlich sein. man muss sich zu äußerster ehrlichkeit in der musik zwingen. früher ist mir das nicht schwer gefallen. aber jetzt, da ich, wenn ich ehrlich wäre, wütend aufschreien müsste, fällt es mir schwer. aber die wut wird vielleicht verklingen. nur wenn ich an c., denke, diesem ar***, verklingt sie nie. deshalb darf ich nicht an ihn denken. ja. das ist das. er hat mich ganz zerstört. er hat alles in mir zerstört. er hat meine träume zerstört und meine unschuld. wieso sind so menschen wie er, immer glücklich? er verdient es nicht, denn er hat mein leben zerstört.

so. der wettbewerb ist im märz. mit chopin und bach werde ich erst mitte februar anfangen. anfang februar muss ich das beethoven klavierkonzert lernen, und parallel dazu an prokoffjev weiterüben. prokoffjev und beethoven will ich ende januar in einem konzert gespielt haben. jetzt, am 15. spiele ich mozart und schumann. das heißt: intesiv schumann, morgen beispielsweise den vierten satz. bis sonntag 2.-4. satz. der erste satz dann im anschluss oder auch jetzt bereits ab und zu. jedenfalls morgen erst mal den vierten satz. mozart ist jetzt relativ gut, es ist noch wichtig, ihn abzusichern und ihn etwas selbstverständlicher zu machen. womit ich auch bereits beginnen muss, ist beethoven. das ist das schwerste werk im ganzen programm, die waldsteinsonate. und zwar beginne ich mit dem dritten satz. am besten auch ab morgen. morgen also: schumann 4. satz und beethoven 3. satz, jeweils die freien stellen zwischen dem hauptthema, am besten gleich mit dem gedanken ans auswendigspiel. das ist dann auch schon wieder genug für einen tag. wenn ich mir einen übeplan machen könnte, der 6 stunden pro tag beinhaltet, könnte ich es denke ich schaffen. das heißt: ich werde das studium der literatur so oder so aufgeben, bzw. abbrechen. und ja. ich habe angst. aber es ist keine wirkliche alternative. im januar werde ich an der prokofjev-sonate arbeiten und, am mordernen stück, die skrjabin-sonate mit bach und chopin erst im februar. jedenfalls muss anfang märz alles sitzen. bis mitte/ende januar habe ich für beethoven und prokofjev, bis zum 15. dezember für mozart und schumann und im februar dann das konzert, skrjabin, die etüde und bach. ach ja, das moderne stück im januar (das von jenem komponisten). ich glaube, das war's. wenn ich zeitlich etwas vorziehen kann, ist es gut, aber dieser zeitplan ist minimum. ach ja. etwas muss sich lösen. ich muss wieder atmen können. ich warte noch bis morgen und wenn sich die frau aus freiburg nicht meldet, werde ich mir ein zimmer in t. nehmen. es frustriert mich, dass ich dann wieder da bin, wo ich vor einem jahr war. aber brüssel wollte mich nicht, gegen ende war ich ganz allein. und, naja: das ist vielleicht etwas, das mir jetzt helfen kann. dass ich allein sein kann. ich werde im übrigen nicht mehr den fehler machen, anderen zu erzählen, was ich vorhabe und mich somit nur selbst unter druck setzen. sollte das mit dem wettbewerb gut klappen, werde ich mich auch wieder an meinen neuen traum von der julliard wagen. ein versuch ist es allemal wert. allein schon, wenn ich zu einem vorspieltermin eingeladen werde, hab ich immerhin die möglichkeit in new york zu sein. wie war das doch: wirklich reich ist, wer mehr träume hat, als das leben zerstören kann. meine träume werden zwar immer größenwahnsinniger, haha, und es sind doch die naheliegendsten. ich weiß sonst einfach nicht, wohin.

davon muss ich ausegehen, auch wenn ich in t. bin: manches wird mir schwer fallen, mit vielen menschen werde ich vielleicht nicht zurecht kommen, viele werden mich vielleicht verachten, eben wegen jenem c., weil alle ihn für den guten halten, aber sie wissen ja nicht, wie er wirklich tickt. er sagte, cih sei die einzige, die ihn wirklich verstünde und dann hat er sein wahres, furchtbares gesicht gezeigt. ich werde ihn nicht verraten. er soll sehen wie er am ende seines lebens mit sich selbst zurecht kommt. ich hoffe recht schlecht. ich werde mich auch nicht vor den anderen rechtfertigen. ich habe mir immer die schuld für alles gegeben, was hab ich mich schlecht und verachtenswert gefühlt. es wird zeit, dass es zeit wird. es wird zeit, die schuld, von den schultern zu werfen. jahrelang war ich kamel. nun bin ich löwe. jetzt muss ich kind werden. das ist nietzsche und es heißt: nachdem ich die schuld durch die unwegsamsten gegenden getragen habe, habe ich sie endlich abgewofen, bin löwe geworden. nun muss ich wieder vertrauen lernen.

29.11.10 17:44


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