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morgen früh zu frau m. wegen internet. ich bin mir sicher, dass das glück aus vielen kleinen momenten besteht. momentan ist es für mich aber so gut wie gar nicht vorhanden. warum? weil meine sehnsucht so viel größer ist. muss ich aufhören, an die große liebe zu glauben? vielleicht. vielleicht muss ich auch so wie madame mal mit dem, mal mit jenem rumknutschen. es ist ja nicht so, dass die männer nicht mich anschauen würden. wenn ich mit madame und noch anderen mädchen weg bin, werde ich angesprochen. und ich bin gerade die, die am wenigsten mit so etwas anzufangen weiß. madame und die anderen mädchen möchten das ja. ich fühle mich davon eher angewidert, ich fühle mich schlecht, ich hasse es, wenn ich die widerlichen blicke auf mir spüre. ich bin so abweisend nur, weil ich die ganzen blicke so widerlich finde und weil ich wütend werden könnte über die dreistigkeit, mit der man von männern angeschaut und angemacht wird. was madame und andere mädchen als bestätigung für ihr ego, oder keine ahnung wofür, toll finden, kotzt mich einfach nur an. aber wen interessiert das? ist ja irgendwie mein problem. so viel schönheit ganz umsonst. für niemanden. für nichts. nicht da. versteckt. verloren. weggefickt.

4.1.11 20:09


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sehrsehr müde. wollte eigentlich heute abend noch den 2. satz schumann machen, aber das mach ich dann lieber morgen früh mit klarerem kopf. es ist so... ich weiß auch nicht. kleinigkeiten, die mich durcheinanderwirbeln. m, mit seiner scheiß arroganten art, y. die ich überhaupt nicht leiden kann, p., der mich nervt, ach, alles...

nur madame war heute wieder ein lichtblick, ein schöner.

morgen die überweisung und dann schick ich die anmeldung einfach mal ab, auch wenn noch die bestätigung von meinem lehrer fehlt. die soll er dann nachreichen oder so. oder ich schreibe dazu, dass mein lehrer informiert ist, und dass eine immatrikulationsbescheinigung nachgereicht wird. so. hach. man fühlt sihc mit der zeit so... alt. (mit 25) : ... ja. alle, die früher mit einem jung waren, werden langsam alt und älter. es geht auf die 30 zu. und so. scheißgefühl.

ansonsten wenig produktives gemacht. lag daran, dass ich gestern bis 4 wieder nicht einschlafen konnte. deswegen bin ich jetzt völlig ausgelaugt. war dann noch beim fotografen, um passbilder machen zu lassen, udn habe mich fürchterlich aufgeregt über deren unfähigkeit. dann sagt mir die frau noch: "ja, das müssen schon sie machen, ich drück nur drauf." blöde kuh. dieses scheiß foto könnte veröffentlicht werden.

4.1.11 19:47


das vierte stück begonnen und die idee für ein sehr virtuoses solostück.

manchmal machen mich menschen unglaublich müde und laugen mich eher aus, als dass sie mir etwas geben. ich überlege dann wieder, mich  ganz zurück zu ziehen, aber in der völligen rückgezogenheit lebt es sich auch nicht gut, obwohl sie mir momentan sehr viel lieber ist.

was nicht heißt, dass ich momentan keinen kontakt zu menschen hätte. nur irgendwie nichts, von dem ich das gefühl hätte, wirklich bereichert zu werden.

4.1.11 10:41


so...

heute einfach ein bisschen ausspannen und nichts tun, einen film schauen : ) vielleicht am abend noch ein bisschen üben und die wäsche. silv. war schön, weil ich b. kennen gelernt habe. morgen dann auf herrn k.s e-mail antworten, die wettbewerbsanmeldung fertig stellen und abgeben.
1.1.11 14:18


noch eine idee

so, habe begonnen, oscar wilde - salome auf frz zu lesen und inspiriert davon, ist mir die idee zu einem weiteren zyklus gekommen, nämlich, indem ich worte oder ausdrücke aus diesem "salomé" herausgeschrieben habe, die mir besonders gefielen, diese waren:

sein de la lune
sein de la mer
sepulcre
corail

evtl. auch:
vermillon  und
crépuscule

(so wie ich mich kenne, hab ich nach vieren keine Lust mehr).

Mir ist natürlich klar, dass das alles sehr programmatisch wirkt, aber ich steh ja noch ganz am Anfang, muss natürlich umso mehr aufapssen, dass es nicht allzu klischeehaft, allzu simpel wird.

24.12.10 12:41


Heilig Abend

Gestern "Der Polarexpress" geschaut (weil mein Vater den sehen wollte), einen Teil der Buddenbrooks und eine Dokumentation über Polaroid. Als nächstes werde ich vielleicht von Thomas Mann die Buddenbrooks und der Zauberberg lesen. Ich werde mir außerdem heute die Sinfonien von Beethoven zu Gemüte führen und allzu bald die Partituren von Skrjabin -  Prometheus und Stravinsky - Le Sacre du Printemps ausleihen. Ah, und Debussy: Prelude à l'après-midi d'un faune. Ach, das ist aber schön : ) , wohingegen ich Stravinsky eher furchtbar finde und Prometheus etwas beängstigend. So. Gestern habe ich das ganze harmonische Gerüst des ersten Satzes der Waldsteinsonate herausgeschrieben. Gar nicht mal gewollt, es hat sich einfach so ergeben, aus einer Neugier heraus, habe ich begonnen, die anfängliche Verbindung von C(T) - DSept(DD) - G (D) weiter zu verfolgen. Nun hab ich auf drei Seiten Papier fast alle harmonischen Wendungen und echt über fast drei Seiten lang (also in den Noten, nicht auf den Seiten, da ich nur die Harmonien geschrieben habe) pendelt Beethoven nur zwischen H(D) und E(T) bis er  schließlich E zur (D) umdeuten und im erlösenden A-Dur landet, huah. Aber es sind auch viele schöne, einfallsreiche Harmoniewendungen dabei, namentlich das Abgleiten in die sechste Stufe (im Seitenthema und gegen Ende der Exposition so wie gegen Ende der Reprise) ist sehr effektiv. :
Harmonien des Seitensatzes in der Reprise: A - E- fis - CisSept - D.  .... D ist Trugschluss, ebenso in der Exposition das Ganze, beginnend in E-Dur: E - HSept - cis - GisSept - A-Dur... Hier ist A-Dur Trugschluss. Naja. Und dieses ganze Hin und Her zeigt ja auch nur den extatischen, virtuosen Ausbruch, da hat Beethoven vielleicht einfach keine Zeit, noch groß die Harmonien zu wechseln. ; ) Etwa zwei Harmonien waren mir nicht ganz schlüssig, ich denke, es waren auf irgendeine Art Verminderte, aber mir war nun nicht ganz klar  wie ich sie benennen sollte. Und eine etwas längere Passage.

Zu den eigenen Kompositionen. Ich habe drei Stück skizziert und ich denke ich werde sie in einen Zyklus von vier Stücken eingliedern.

Nr. 1 Poèm
Nr. 2 Perpetuum Mobile
Nr. 3 Spaziergang an einem silbernen Tag
Nr. 4 (noch nicht begonnen, wird aber den Harmonien, die ich gestern herausgefiltert haben zu Grunde liegen und das wohl ausgiebigste und längste Werk werden.)

Nr. 3 ist ein ganz kleines Stück und so einfach, dass ich kaum weiß, ob man es überhaupt schon so nennen kann oder darf, aber gewissermaßen: fand ich es irgendwie bezaubernd witzig, die einfachsten Elemente der Musik im nichts verklingen zu lassen. Als ich es stolz meinem Bruder vorspielen wollte, meinte er, es erinnere ihn ein bisschen an Yann Thierssen Toll. Yann Thierssen... So ein Amelie-Geplänkel. Hmpf.
Zu Nr. 1, dem ein Gedicht von M.D.V. zu Grunde liegt, meinte er, es sei schön. Es ist ein impressionistisches Funkeln und Glitzern mit unglaublich einfallsreichen Harmonieverkettungen, wie ich finde
Dem Perpetuum Mobile liegt nun wahrlich nichts zu Grunde *grins*... und es verweilt bislang von Anfang bis Ende in a-moll, umfasst aber, dank der simplen Idee und der Notwendigkeit diese immer und immer wieder zu wiederholen (bestehend aus eigentlich zwei "Sujets" bereits gute vier Seiten, und lässt mich etwas schreibfaul werden. )

Mh. Jetzt habe ich viel Lust die Beethoven-Sinfonien genauer zu untersuchen: ) und gestern habe ich dann auch noch die Mozartsonate einmal von Anfang bis Ende durchgearbeitet und mir alles herausgeschrieben, was mir aufgefallen ist, beispielsweise: Takte, die in ihrer Verbindung noch etwas unbeholfen wirken, etc, pp.

24.12.10 10:15


so unruhig

ok, änderung: 3 std. beethoven, 2 stunden schumann und bei muße eine stunde mozart /oder das klavierkonzert.

 

morgen: noten bestellen, aufnahmegerät bestellen, weihnachtsgeschenk.

 

jetzt auch für prokofjev op. 4, 1-4 für den abschluss entschieden,
corelli-var. wie bereits zuvor
1. klavierkonzert
mozart-sonate
jetzt fehlt nur noch entw. scarlatti oder bach. vielleicht zwei kurze sonaten von scarlatti.

23.12.10 00:37


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